Anı Defteri Ideen: Erinnerungen als Geschenk
Am einfachsten gelingt ein persönliches Erinnerungsbuch so: Sammle zuerst Fotos, Notizen und Stimmen an einem Ort, ordne sie dann in drei bis fünf Kapitel und schreibe zu jedem Kapitel eine Überschrift und kurze Bildunterschriften. Am Ende wird daraus ein gedrucktes Magazin, das du mit Dee oder selbst im Editor gestaltest.
Warum ein Erinnerungsbuch auch heute ein schönes Geschenk ist
Auf dem Handy liegen tausende Fotos, die kaum jemand wieder anschaut. Ein gedrucktes Erinnerungsmagazin macht aus losen Bildern eine Geschichte: Man kann es in die Hand nehmen, auf den Tisch legen und verschenken.
Besonders gut passt diese Idee zu diesen Anlässen:
- Geburtstage, Hochzeitstage oder Abschlüsse als Wendepunkt
- Eltern und Großeltern, für die ein persönliches Andenken mehr bedeutet als ein weiteres Accessoire
- Der Abschluss einer Reise, einer Saison oder eines Lebensabschnitts, den du für dich selbst festhalten willst
- Alle, die etwas jenseits von Bilderrahmen und Fotoalben suchen
Weitere Anregungen findest du in unserem Geschenkratgeber. Ein Erinnerungsbuch ist nicht die einzige gute Wahl: Ein Bilderrahmen, ein klassisches Album oder ein handgeschriebener Brief können ebenfalls wunderbar sein. Ein Magazin hat aber den Vorteil, dass Fotos, Texte und Stimmen zusammen auf den Seiten stehen.
Wie sammle ich das Material? Fotos, Notizen und Stimmen
Der größte Teil der Arbeit steckt im Sammeln. Wenn alles an einer Stelle liegt, fällt die Auswahl deutlich leichter.
Fotos
Schau in der Handy-Galerie, auf alten Computern und in den Bildern nach, die Familie und Freunde geteilt haben. Wähle Fotos mit einer Geschichte aus, nicht einfach die hübschesten. Zehn fast gleiche Aufnahmen desselben Moments braucht es nicht; das lebendigste Bild reicht.
Notizen und kleine Geschichten
Schreib zu jedem Foto den Satz dazu, der es erzählt: Was war an diesem Tag los, wer war dabei, was wurde gelacht? Solche Details machen ein Magazin persönlicher als jedes Album. Lustige alte Nachrichten lassen sich ebenfalls als Zitate verwenden.
Stimmen und Videos
Auf die Seiten können QR-Codes gedruckt werden, die eine Sprachnachricht oder ein Video abspielen. So kannst du das Lachen der Großmutter, die ersten Worte eines Kindes oder eine Festrede festhalten und direkt neben das passende Foto setzen.
Andere um Beiträge bitten
Mit der Funktion „Gemeinsam machen“ teilst du einen Link, über den Freunde und Familie eigene Fotos und Notizen zum selben Magazin hinzufügen. Für ein Überraschungsgeschenk ist das eine praktische Art, von allen kleine Beiträge zu sammeln. Mehr dazu auf der Seite mit den Funktionen.
Wie teile ich die Erinnerungen in Kapitel auf?
Sobald das Material vorhanden ist, geht es ums Ordnen. Ein Magazin wird von vorne nach hinten gelesen, deshalb zählt der Ablauf. Du kannst verschiedene Ordnungen wählen:
- Chronologisch: Von der Kindheit bis heute oder vom ersten Tag einer Reise bis zum letzten. Am einfachsten und leicht verständlich.
- Nach Themen: Zum Beispiel „Sonntage am Esstisch“, „Unterwegs“ oder „Die Tage, an denen wir gelacht haben“. Auch bei gemischten Jahren entsteht so ein stimmiges Gefühl.
- Nach Personen: In einem Familienmagazin bekommt jede Person ein eigenes Kapitel.
- Mit Fragen: Kapitel wie „Wo haben wir uns kennengelernt?“ oder „Worüber konnten wir am meisten lachen?“
Als Faustregel reichen drei bis fünf Kapitel. Denk an eine Titelseite, eine Einleitung, die Hauptkapitel und eine Schlussseite. Magazine umfassen 16 bis 52 Seiten; die Seitenzahl steigt in Schritten von 4, möglich sind also 16, 20, 24, 28, 32, 36, 40, 44, 48 und 52. Wenig Material passt in ein schlankes Heft, viel Material braucht einen dickeren Band.
Typische Fehler
- Zu viele Fotos auf eine Seite drängen; Platz lässt das Magazin atmen.
- Alle Aufnahmen verwenden wollen; Auswählen gehört zur Gestaltung.
- Die Reihenfolge erst ganz am Ende festlegen; plane die Kapitel früh.
Wie formuliere ich Überschriften und Bildunterschriften?
Ein Magazin lebt von seinen Überschriften. Gute Überschriften sind kurz, warm und ein wenig persönlich.
Beispiele für Überschriften
- „Das erste Lächeln“ (für das erste Lebensjahr eines Kindes)
- „Panne unterwegs, und trotzdem schön“ (für ein Reisekapitel)
- „Omas Küche“ (für ein Kapitel über Essen und Familie)
Beispiele für Bildunterschriften
Die Bildunterschrift sagt, was das Foto nicht zeigt. Statt „Am Strand“ lieber „Papa ist an diesem Tag zum ersten Mal ins Meer gegangen und wollte gar nicht mehr raus“. Ein Satz genügt: wer, wo und was es damals bedeutete.
Mit Dee schreiben
Wenn dir das Formulieren schwerfällt, hilft Dee: Dee stellt dir Fragen und erstellt aus deinen Antworten einen Entwurf. Dee könnte zum Beispiel fragen: „Erzähl mir in einem Satz, was an dem Tag auf diesem Foto passiert ist.“ Deine Antworten werden zu Bildunterschriften. Der Entwurf lässt sich danach beliebig ändern, bei Texten, Reihenfolge und Fotos. Wer lieber alles selbst macht, kann auch direkt im Editor von Hand gestalten.
Wie fertige ich das Magazin an und lasse es drucken?
Wenn der Entwurf steht, gehe diese Punkte durch:
- Design wählen: Die Designs nennen wir „Vibes“; jeder Vibe ist ein komplett gestaltetes Magazin. Wähle im Katalog den Stil, der zur Person und zur Stimmung passt.
- Texte prüfen: Lies Namen, Ortsangaben und Bildunterschriften noch einmal. Am besten lässt du jemand anderen gegenlesen.
- QR-Codes testen: Vergewissere dich, dass Ton- und Videolinks auf der richtigen Seite liegen.
- Vor der Bestellung alles ändern: Das Magazin wird erst nach der Bestellung gedruckt, bis dahin kannst du alles anpassen.
Gedruckt wird im Format A4 (210 × 297 mm). Vor der Zahlung siehst du das voraussichtliche Lieferdatum für deine Adresse, und die Sendung lässt sich verfolgen. Aktuelle Preise und Versandkosten findest du auf der Preisseite.
Wenn du loslegen möchtest, starte dein Magazin mit Dee. Deine Fotos sind nur in deinem Konto sichtbar und werden ausschließlich dafür genutzt, das Magazin zu erstellen und zu drucken.
Häufige Fragen
Wie erstelle ich ein Erinnerungsmagazin, wenn ich keine Gestaltungserfahrung habe?
Du brauchst keine Gestaltungserfahrung. Du wählst einen Vibe, und Dee stellt dir Fragen und erstellt den Entwurf, oder du gestaltest selbst im Editor. Vor der Bestellung kannst du alles ändern.
Wie viele Fotos brauche ich?
Eine feste Zahl gibt es nicht; entscheidend sind Fotos mit einer Geschichte. Ein Magazin umfasst 16 bis 52 Seiten, du richtest dich nach deinem Material.
Kann ich Sprachnachrichten oder Videos einbinden?
Ja. Auf den Seiten können QR-Codes gedruckt werden, die eine Sprachnachricht oder ein Video abspielen.
Kann ich auch Fotos von anderen Personen verwenden?
Ja. Über einen gemeinsamen Link können Freunde und Familie eigene Fotos und Notizen zum selben Magazin beisteuern.
Wann wird das Magazin gedruckt und wann kommt es an?
Das Magazin wird erst nach der Bestellung gedruckt und mit Sendungsverfolgung verschickt. Das voraussichtliche Lieferdatum für deine Adresse wird vor der Zahlung angezeigt.
Dieser Artikel wurde vom Dear-Edition-Team erstellt; Preise, Fristen und Termine werden live aus unseren eigenen Tabellen übernommen.